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Der Ludwig-Donau-Main-Kanal musste von Kelheim hinauf zur Scheitelhaltung 80 m mit 32 Schleusen bewältigen. Die Schleuse 33 bildet das Ende bzw. den Anfang der Scheitelhaltung.

Die 34,15 m langen und 4,67 m breiten Schleusen überwanden jeweils eine Höhe von 2,30 bis 3,20 Metern. Eine Kammerfüllung erforderte bis zu 500 m3 Wasser. Zur Wasserersparnis konnte man viele Schleusen mit einem Zwischentor auf 26,2 m verkürzen. Dies reichte für die 24 m langen Regelkähne, während Langholztransporte die Schleusenkammer oft ganz ausfüllten.

Die sogenannte Scheitelhaltung ist die höchstgelegene Strecke des Kanals. Sie liegt beim Ludwig-Donau-Main-Kanal 417 Meter über NN (Meeresspiegelhöhe), ist 24 Kilometer lang und überquert die Europäische Wasserscheide zwischen Nordsee und Mittelmeer. Der in der Scheitelhaltung nötige Wasserbedarf erfolgte durch mehrere entfernte Zuflüsse, die durch eigens gebaute Leitgräben in den Kanal geführt wurden. Der Wasserstand  musste beständig geregelt werden. Zwar ist die Scheitelhaltung um knapp 60 Zentimeter überstaubar, wodurch sich ein bis zu 225.000 m3 umfassendes Wasserreservoir ansammeln kann. Doch muss ein zu hoher Wasserstand vermieden werden. Dazu dienen gesonderte Entlastungsbauwerke wie Grundablässe und Überfallwehre (Überläufe) in den Böschungen

Lage

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Karte

Info-Adresse

Wasserwirtschaftsamt Nürnberg
Allersberger Straße 17/19
90461 Nürnberg
Tel.: 0911 23609-0